Hallo! Ich bin Cassandre, und heute zeige ich euch auf Zuckerl Eleganz ein besonders köstliches Rezept: einen wunderbaren Blueberry Bakewell Cake. Dieser klassische englische Mandelkuchen ist perfekt ausbalanciert in der Süße, voller saftiger Beeren und herrlich aromatisch durch sein feines Mandelaroma.
Der Bakewell Cake ist ein klassisches Dessert aus der Stadt Bakewell in England. Ursprünglich begann seine Geschichte mit dem berühmten Bakewell Pudding, aus dem später die bekannte Bakewell Tart entstand – ein klassisches Gebäck aus Mürbeteig, Himbeermarmelade und aromatischer Mandel-Frangipane.
Diese Version – ein Blueberry Bakewell Cake – ist eine moderne und besonders einfache Variante: ganz ohne Mürbeteigboden, mit nur einer Rührschüssel zubereitet und mit vielen saftigen Blaubeeren im Inneren. Der Kuchen ist locker, saftig und ideal für Hobbybäcker, die einen unkomplizierten, aber beeindruckenden Kuchen backen möchten.
Wenn du Blaubeer-Gebäck liebst, probiere auch unsere Version der klassischen Jordan Marsh Blueberry Muffins oder unsere beliebten New York Style Blueberry Pancakes. Auch unser französischer Kirsch-Clafoutis schmeckt übrigens hervorragend mit Blaubeeren!
Das Herz dieses Kuchens sind Mandeln und Beeren. In diesem Rezept verwenden wir frische Blaubeeren, doch auch Himbeeren, Brombeeren oder Kirschen eignen sich wunderbar. Besonders spannend wird es, wenn du zwei bis drei verschiedene Beerensorten kombinierst – so erhält jede Kuchenscheibe eine fruchtige, farbenfrohe Überraschung.
Nach dem Backen und vollständigen Abkühlen wird der Kuchen mit etwas Puderzucker bestäubt – die Blaubeeren bleiben saftig, während die Ränder leicht knusprig werden. Für ein warmes Dessert kannst du eine Scheibe kurz erwärmen und mit einer Kugel Vanilleeis servieren. Deine Gäste werden garantiert Nachschlag wollen. Viel Freude beim Backen dieses herrlichen Kuchens – gemeinsam mit Zuckerl Eleganz!
Blueberry Bakewell Cake Rezept
Zutaten für Blueberry Bakewell Cake
Backform: Springform Ø 15 cm (6 Zoll Durchmesser, 6 cm Höhe)
Portionen: 8 Stück
Möchtest du eine andere Formgröße verwenden? Nutze unseren Backform-Umrechner.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Backzeit: 55 Minuten
Gesamtzeit: 1 Stunde 10 Minuten
- 84 g ungesalzene Butter (weich)
- 84 g hellbrauner Zucker – alternativ weißer oder dunkler Zucker
- 68 g Ei (Zimmertemperatur, leicht verquirlt)
- 84 g gemahlene Mandeln
- 80 g Weizenmehl Type 405 (feines Kuchenmehl)
- 3 g Backpulver
- 5 g dunkler Rum
- 150 g frische Blaubeeren, gewaschen und gut abgetrocknet
- 17 g Mandelblättchen
- Puderzucker zum Bestäuben
Mit unserem Nährwert-Rechner kannst du die Makros dieses Kuchens berechnen.
Zubereitung
- Den Boden der Springform leicht mit weicher Butter einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Das Kuchenmehl und das Backpulver zusammen sieben und kurz vermischen.
- Die gemahlenen Mandeln separat sieben und beiseitestellen.
- Die weiche Butter mit einem Handmixer auf mittlerer Stufe etwa 2 Minuten aufschlagen, bis sie hell und luftig ist.
- Den Zucker hinzufügen und weitere 2 Minuten auf mittlerer Stufe schlagen, bis alles gut eingearbeitet ist.
- Den Rum dazugeben und glatt rühren.
- Das verquirlte Ei in zwei Portionen hinzufügen und jedes Mal gut verrühren, damit die Masse nicht gerinnt.
- Die Mehlmischung in 2–3 Portionen bei niedriger Stufe einrühren, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind.
- Die gemahlenen Mandeln hinzufügen und bei niedriger Stufe nur kurz unterrühren, bis alles gerade eben vermischt ist.
- Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Die frischen Blaubeeren gleichmäßig darauf verteilen.
- Den restlichen Teig daraufgeben und gleichmäßig verstreichen. Mit Mandelblättchen bestreuen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (355°F) etwa 55 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Holzstäbchen aus der Mitte sauber herauskommt.
- Den Kuchen 15 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, bevor du ihn aus der Form löst. Nach dem vollständigen Abkühlen in Frischhaltefolie wickeln und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Hier findest du das vollständige Video mit Schritt-für-Schritt-Anleitung: Klassischer englischer Blueberry Bakewell Cake
Häufige Fragen zum Blueberry Bakewell Cake
Dieses klassische englische Gebäck verbindet einen lockeren Mandelkuchen mit saftigen Beeren. Das Rezept ist unkompliziert, doch ein paar wichtige Tipps machen beim Backen einen großen Unterschied. Hier findest du alles, was du für einen gelungenen Blueberry Bakewell Cake wissen solltest:
Welche Backform eignet sich am besten für Blueberry Bakewell Cake?
Am besten eignet sich eine Springform mit Antihaftbeschichtung oder eine Form mit herausnehmbarem Boden, idealerweise mit 15–20 cm Durchmesser. Eine Springform erleichtert das Herauslösen des Kuchens und sorgt dafür, dass die Ränder schön bleiben. Wenn du eine Emaille- oder Glasform verwendest, beachte bitte, dass diese die Hitze anders leiten – die Backzeit kann sich etwas verlängern, und du solltest die Oberfläche gut im Blick behalten.
Muss ich eine Form mit Antihaftbeschichtung trotzdem einfetten?
Ja, unbedingt. Auch bei einer Form mit Antihaftbeschichtung ist es sinnvoll, Boden und Rand leicht einzufetten, damit sich der Kuchen sauber lösen lässt – besonders dann, wenn die Form älter ist und die Beschichtung schon etwas nachgelassen hat. Für ein optimales Ergebnis die Form dünn mit weicher Butter einstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand musst du nicht auskleiden – so wird er schön leicht knusprig.
Wie schlage ich Butter richtig cremig auf?
Die Butter sollte vollständig Zimmertemperatur haben – wenn du mit dem Finger hineindrückst, sollte ein leichter Abdruck sichtbar sein. Schlage sie 3–5 Minuten auf mittlerer Stufe, bis sie hell, luftig und cremig ist. Dabei wird Luft eingearbeitet, die später für einen lockeren und zarten Kuchen sorgt. Ist die Butter zu kalt, lässt sie sich nicht richtig aufschlagen und bleibt klumpig.
Wie verhindere ich, dass die Masse beim Hinzufügen der Eier gerinnt?
Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, bevor du sie zum Teig gibst. Falls du das vergessen hast, kannst du sie 5–10 Minuten in warmes Wasser legen. Gib die Eier nach und nach dazu und verrühre jede Portion gründlich, damit sich alles gleichmäßig verbindet. Wenn du das ganze Ei auf einmal hinzugibst, kann die Masse leicht gerinnen.
Kann ich stattdessen TK-Beeren verwenden?
Tiefgekühlte Beeren geben mehr Flüssigkeit ab als frische und können den Teig dadurch zu feucht machen, sodass die Mitte nicht richtig durchbackt. Wenn du TK-Beeren verwendest, solltest du sie zuerst auftauen, gut abtropfen lassen und anschließend trocken tupfen oder leicht mit etwas Mehl bestäuben, damit überschüssige Feuchtigkeit gebunden wird. Wahrscheinlich musst du die Backzeit dann um 5–10 Minuten verlängern und die Farbe des Kuchens gut beobachten. Geschmacklich bleibt der Kuchen trotzdem sehr gut, aber die frische, saftige Textur fällt etwas anders aus.
Wie bewahre ich den Kuchen auf? Kann ich ihn einfrieren?
Sobald der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, solltest du ihn gut in Frischhaltefolie wickeln und in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren kannst du ihn auf Zimmertemperatur bringen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Für eine längere Aufbewahrung lassen sich einzelne Stücke bis zu 2 Wochen einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen oder für etwa 5 Minuten in einen auf 160°C (320°F) vorgeheizten Ofen geben. Hinweis: Kuchen mit Beeren können nach dem Einfrieren etwas weicher werden, schmecken aber weiterhin sehr gut.
Wie serviere ich ihn am besten?
Dieser Kuchen schmeckt pur, mit etwas Puderzucker bestäubt, bereits wunderbar. Für ein besonders feines Dessert kannst du ihn mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel Zitronensorbet servieren – die Kombination aus warmem Kuchen und kalter Beilage ist einfach herrlich. Auch frische Beeren, Minzblätter oder ein Klecks griechischer Joghurt mit etwas Honig passen hervorragend dazu und machen den Kuchen auch zum Brunch oder Nachmittagskaffee zu etwas Besonderem.
Welche Fehler passieren häufig und wie lassen sie sich vermeiden?
Zu den häufigsten Problemen zählen ein noch feuchter Kern, eine eingefallene Oberfläche, geronnener Teig oder zu saftige Beeren. Wenn die Mitte noch nicht durchgebacken ist, backe den Kuchen weitere 5–10 Minuten und prüfe ihn erneut mit einem Holzspieß. Eine eingesunkene Oberfläche deutet meist darauf hin, dass Butter oder Eier nicht richtig cremig aufgeschlagen wurden oder der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Lasse ihn nach dem Backen mindestens 10 Minuten in der Form ruhen. Wenn der Teig gerinnt, gib die Eier langsamer dazu und verrühre jede Portion gründlich. Sind die Beeren zu feucht, hilft es, sie vorher gut abtropfen zu lassen oder leicht mit Mehl zu bestäuben.